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20. März 2017

Die Energy Academy zu Gast beim Start Up Energy Transition Tech Festival

Funkgesteuerte Thermostate, smarte Stromnetze, ferngewartete Windparks – das Internet der Dinge erobert auch die Energiebranche. Alles und jeder wird vernetzt und liefert Daten, was Quantensprünge bei Ressourceneffizienz und Kostensenkungen ermöglicht. Ganz neue, datenbasierte Geschäftsmodelle entstehen, um diesem Trend Rechnung zu tragen.

Zusammengefasst unter dem Begriff „Energy 4.0“, diskutierte unter anderem die Energy Academy über diese und mehr Themen beim Academy Event. Dabei gastierte die Energy Academy am 20. März 2017 bei dem Start Up Energy Transition Tech Festival in Kooperation mit der dena in der tollen Atmosphäre der Kulturbrauerei in Berlin und mit zahlreichen Gästen.

Die Initialvorträge von Prof. Dr.-Ing Stefan Reimelt (GE Germany & Austria), Dr. Oliver Weinmann (Vattenfall Europe Innovation GmbH), Dr. Frank Meyer (E.ON SE) und Urte Zahn (smartB) regten eine spannende Diskussion unter den Teilnehmern des Academy Events an. So entstanden inspirierende Gespräche und tolle Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung.

07. März 2017

Energy Academy trifft sich zum Kick-off der Energy Awards 2017

Die erste Vorstandssitzung des Jahres hat die fünften Energy Awards eingeläutet, die ihren Höhepunkt in diesem Jahr am 28. September in Berlin im Rahmen einer glamourösen Gala erreichen wird.

Die Academy Mitglieder fanden sich bei Co-Initiator General Electric (GE) in Frankfurt am Main ein, um über die diesjährigen Meilensteine der Energy Awards zu diskutieren. Die Begrüßung erfolgte durch den Energy Awards-Chairman Prof. Dr.-Ing. Stephan Reimelt, CEO von GE Germany & Austria, und Co-Chairman Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor des Handelsblatts. Herr Professor Reimelt führte den Vorstand mit einem Vortrag zur Digital Transformation in den Kick-Off ein und bot damit einen diskussionsintensiven Start in die Sitzung zum neuen Energy Awards Jahr.

 

Themen auf der Agenda waren unter anderem der Sonderpreis Energy 4.0, die Kategorie Smart Infrastructure sowie die Internationalisierung der Energy Awards. In diesem Zuge wird in diesem Jahr zum Beispiel der Sonderpreis „European Energy Project“ verliehen, um ein europäisches Projekt mit hohem Vorbildcharakter zu würdigen. Weiterer wichtiger Punkt auf der ersten Vorstandssitzung waren die Energy Academy Events, die dem Austausch und dem Networking der Mitglieder dienen. 

 

Darüber hinaus wurden auch die neuen Mitglieder des Energy Academy Vorstands vorgestellt. So wurden Sebastian Hofelich (Geschäftsführer von DriveNow GmbH & Co. KG), Andreas Kuhlmann (Vorsitzender der Geschäftsführung von Deutsche Energie-Agentur GmbH), Dirk P. Lindgens (Geschäftsführer von Energate GmbH), Dr. Frank Meyer (Senior Vice President B2C Solution Management and Innovation von E.ON SE) und Dr. Armin Sandhövel (CIO Infrastructure Equity von Allianz Global Investors GmbH) im Vorstand willkommen geheißen. 

 

Energy Awards Kick-Off 2017

26. Januar 2017

Die Energy Awards präsentieren sich bei der 24. Jahrestagung Energiewirtschaft in Berlin 

Die erste Vorstandssitzung des Jahres hat die fünften Energy Awards eingeläutet, die ihren Höhepunkt in diesem Jahr am 28. September in Berlin im Rahmen einer glamourösen Gala erreichen wird.

 

Die Academy Mitglieder fanden sich bei Co-Initiator General Electric (GE) in Frankfurt am Main ein, um über die diesjährigen Meilensteine der Energy Awards zu diskutieren. Die Begrüßung erfolgte durch den Energy Awards-Chairman Prof. Dr.-Ing. Stephan Reimelt, CEO von GE Germany & Austria, und Co-Chairman Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor des Handelsblatts. Herr Professor Reimelt führte den Vorstand mit einem Vortrag zur Digital Transformation in den Kick-Off ein und bot damit einen diskussionsintensiven Start in die Sitzung zum neuen Energy Awards Jahr.

 

Themen auf der Agenda waren unter anderem der Sonderpreis Energy 4.0, die Kategorie Smart Infrastructure sowie die Internationalisierung der Energy Awards. In diesem Zuge wird in diesem Jahr zum Beispiel der Sonderpreis „European Energy Project“ verliehen, um ein europäisches Projekt mit hohem Vorbildcharakter zu würdigen.

Weiterer wichtiger Punkt auf der ersten Vorstandssitzung waren die Energy Academy Events, die dem Austausch und dem Networking der Mitglieder dienen. 

 

Darüber hinaus wurden auch die neuen Mitglieder des Energy Academy Vorstands vorgestellt. So wurden Sebastian Hofelich (Geschäftsführer von DriveNow GmbH & Co. KG), Andreas Kuhlmann (Vorsitzender der Geschäftsführung von Deutsche Energie-Agentur GmbH), Dirk P. Lindgens (Geschäftsführer von Energate GmbH), Dr. Frank Meyer (Senior Vice President B2C Solution Management and Innovation von E.ON SE) und Dr. Armin Sandhövel (CIO Infrastructure Equity von Allianz Global Investors GmbH) im Vorstand willkommen geheißen. 

29. September 2016

Energy Awards 2016 feierlich im Museum für Kommunikation verliehen

Im Beisein von 300 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben die Initiatoren GE und Handelsblatt am gestrigen Abend die diesjährigen Preisträger der Energy Awards ausgezeichnet.

Wir gratulieren folgenden fünf Projekten, die die Energy Academy überzeugen und gestern im Berliner Museum für Kommunikation eine der neu gestalteten Trophäen entgegen nehmen konnten:
 
In der Kategorie Industrie:
Green IT Cube
von e3 computing GmbH + T.P.I. Trippe und Partner Ingenieurgesellschaft mbH

In der Kategorie Mobilität:
DriveNow – moderne, nachhaltige Mobilität für urbane Räume
von DriveNow GmbH & Co. KG
 
In der Kategorie Smart Home:
Energiepartner-Modell
von FENECON GmbH & Co. KG
 
In der Kategorie Start-up:
Mobile Solarcontainer für Afrika
von Africa GreenTec GmbH & Co. KG
 
In der Kategorie Utilities & Stadtwerke:
Ausbauoffensive Erneuerbare Energien der Stadtwerke München GmbH (SWM): Ökostrom und Ökowärme
von Stadtwerke München GmbH

Mehr zu den Preisträgern

Darüber hinaus wurde erstmals der Sonderpreis Digitalisierung verliehen. Ausgezeichnet wurde die EWE Aktiengesellschaft mit ihrer Projektidee enera, an der unter anderem ENERCON, TenneT, SAP, Siemens und die RWTH Aachen sowie weitere namhafte Unternehmen und politische Akteure beteiligt sind. Die Projektidee enera hat das Ziel, das Energiesystem in Nordwestdeutschland durch den Einsatz intelligenter Technologien zukunftsfähig auszugestalten und effizienter zu betreiben.

Der Sonderpreis als Energizer of the Year ging dieses Jahr an Dirk Ahlborn, deutsch-amerikanischer Entrepreneur und unter anderem CEO von Hyperloop Transport Technologies Inc. Das 2013 gegründete Unternehmen lässt Elon Musks Vision vom ultraschnellen Transport Realität werden. Stephanie Schoss, Mitglied des Energy Academy Vorstandes und Verwaltungsratsmitglied von SUSI Partners, überreichte den Preis auf der Bühne.
 
Alle eingereichten Projekte wurden von den 220 Mitgliedern der Energy Academy in Hinblick auf Innovationsgrad, Anwendbarkeit, belastbare Erfolge sowie Kompatibilität bewertet. Knapp 200 Bewerbungen, und somit fast doppelt so viele wie im letzten Jahr, waren als Reaktion auf den diesjährigen Bewerbungsaufruf der Energy Awards eingegangen. Die Mitglieder der Energy Awards konnten in einem geheimen Voting Ihren Favoriten aus jeweils drei Nominierten in den fünf Kategorien wählen.

Bei der gestrigen Gala kamen erneut die führenden Persönlichkeiten der Energiebranche zusammen. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Prof. Dr. Stephan Reimelt (President, GE Germany & Austria), Hans-Jürgen Jakobs (Senior Editor, Handelsblatt), Katherina Reiche (Hauptgeschäftsführerin beim Verband kommunaler Unternehmen e. V.) und Jens Raschke (Partner und Leiter des Segments Utilities, Bearing Point), die mit ihrer Präsenz die Relevanz der Energy Awards als innovativste Plattform der deutschen Energiebranche unterstrichen.

Der Abend endete mit einem heiteren Get-together im Atrium des Museums für Kommunikation, welches die Gäste in stimmungsvoller und ungezwungener Atmosphäre zum fachlichen und persönlichen Austausch nutzten. Insgesamt war die festliche Gala der Energy Awards auch in diesem Jahr wieder ein inspirierender und gelungener Abend, der neue Impulse für die Energiewende lieferte und sich wiederholt als ideale Plattform zum Austausch und Netzwerken zeigte.

 

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24. Juni 2016

ENERGY AWARDS 2016: DIE NOMINIERTEN STEHEN FEST!

Gestern ist der Vorstand der Energy Awards in Düsseldorf zusammengekommen, um in einer Jurysitzung über die Nominierten des diesjährigen Wettbewerbs zu entscheiden.
Die Jury hatte die schwere und verantwortungsvolle Aufgabe, aus über 180 Bewerbungen die besten Projekte herauszusuchen und jeweils drei Nominierte in den Kategorien Start-up, Industrie, Smart Home, Mobilität sowie Utilities & Stadtwerke zu benennen. Relevant waren dabei die folgenden Aspekte: Energiegewinnung, Netze, Übertragung, Steigerung des Wirkungsgrads, Speicherung, Kraftstoffe und dezentrale Lösungen.

Folgende Projekte sind für die Energy Awards 2016 nominiert:

Kategorie Industrie

  • KraussMaffei Technologies GmbH mit LED-Beleuchtung mit intelligenter Sensorik und Steuerung spart mehr als 80% Stromkosten
  • e3 computing GmbH + T.P.I. Trippe und Partner Ingenieurgesellschaft mbH mit Green IT Cube
  • Covestro Deutschland AG mit STRUCTese@Covestro


Kategorie Mobilität

  • Cleverciti Systems GmbH mit Parksuchverkehr und Co2 reduzieren – neue Technologien machen es möglich!
  • Schenker Deutschland AG mit iHub - IT-Plattform für das Management von teils diesel-, teils elektrisch betriebenen LKW-Flotten
  • DriveNow GmbH & Co. KG mit DriveNow – moderne, nachhaltige Mobilität für urbane Räume


Kategorie Utilities & Stadtwerke

  • Stadtwerke Burg GmbH mit SonnenBurg – Sonnenstrom für Mieter
  • Stadtwerke München GmbH mit "Ausbauoffensive Erneuerbare Energien der Stadtwerke München GmbH (SWM): Ökostrom und Ökowärme"
  • STWB Stadtwerke Bamberg GmbH mit Intelligenter Energiekreislauf: Vom Trinkwasserschutz zur Wärme für Europas erstes Öko-Schwimmbad


Kategorie Start-up

  • Africa GreenTec GmbH & Co. KG mit Mobile Solarcontainer für Afrika
  • ComfyLight GmbH mit ComfyLight – das lernende Licht, das auf Dein Zuhause aufpasst
  • Coolar UG (haftungsbeschränkt) in Gründung mit Coolar - Kühlschränke ohne Strom


Kategorie Smart Home

  • Betterspace GmbH mit better.hotel – die intelligente Heizkörpersteuerung für Hotels von Betterspace
  • FENECON GmbH & Co. KG mit FENECON Energiepartner-Modell
  • DIGIMONDO GmbH mit DIGIMONDO – Kommunikationsnetze für das Internet der Dinge

Im nächsten Schritt wählen die über 200 Mitglieder der Energy Academy die finalen Gewinner. Diese werden zusammen mit dem Sonderpreis Energizer des Jahres auf der Preisverleihung am 29. September 2016 im Museum für Kommunikation in Berlin verkündet und prämiert.

 

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6. April 2016

DIE ENERGY ACADEMY DISKUTIERT ÜBER DIE DIGITALISIERUNG DER ENERGIEWIRTSCHAFT

Die Energiewirtschaft hat noch einen großen Nachholbedarf in Hinblick auf die Digitalisierung. Das war das Fazit des Workshops der Handelsblatt-Energy-Academy am 6.4.2016 in Düsseldorf, der im Konferenzbereich von BearingPoint stattfand. Viele andere Branchen seien mit ihrem Digitalisierungsprozess viel weiter, sagte Jens Raschke von der Beratungsgesellschaft Bearing Point.

Dabei hätte die Digitalisierung das Potential, die Energiewende vorantreiben. Die VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche registriert einen stückweisen Fortschritt in der Energiebranche. „Aus der Verbandssicht beobachte ich (...), dass viele kommunale Unternehmen sich auf den Weg zur Digitalisierung gemacht haben (...)“. Besonders die Stadtwerke verfügten hier wohl über eine Schlüsselrolle. Sie setzen bei der Entwicklung neuer Innovationen nun vermehrt auf Kooperationen mit anderen Energieversorgern und haben bei den Kunden außerdem einen Standorts- und Vertrauensvorteil. Somit hätten sie anderen Wettbewerbern einiges voraus, denn die Themen Sicherheit und Komfort spielten im Kerngeschäft Strom- und Gasvertrieb eine große Rolle, so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Mainz, Tobias Brosze. An der fehlenden Technologie mangelt es nicht. Vielmehr ginge es laut Brosze darum, Spaß an den Digitalisierungsstrategien zu vermitteln.

Die Initialvorträge von Jens Raschke (Bearing Point), Katherina Reiche (VKU), Dr. Tobias Brosze (Stadtwerke Mainz) und Dr. Olaf Heil (Hitachi Europe) regten die Diskussionen unter den Teilnehmern an, die sich im Anschluss auch in kleineren Arbeitsgruppen fortsetzten. Die Teilnehmer des Workshops waren allesamt begeistert über die offene und kooperationsbereite Atmosphäre und die inspirierenden Gespräche zum Thema. Insgesamt gab es viel Raum zum Austausch und Networken, neue Kooperationen konnten sich anbahnen.

 

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17. Februar 2016

Der Vorstand der Energy Academy trifft sich zum Kick-off der Energy Awards 2016:

Die erste Vorstandssitzung des Jahres läutete die nunmehr vierten Energy Awards in Folge ein, die in diesem Jahr am 29. September in Berlin vergeben werden. Die Bewerbungsphase des diesjährigen Wettbewerbs läuft vom 1. März bis 13. Mai 2016.
 
Der neue Energy Awards-Chairman Carlos Härtel, CEO von GE Germany & Austria sowie Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor des Handelsblatts und Co-Chairman der Energy Awards, begrüßten den Vorstand der Energy Academy auf Einladung des Partners KPMG zur Vorstandssitzung im Data Insights Center in Frankfurt am Main.
 
Thema auf der Agenda war u.a. der Status Quo der Energy Awards als führender deutscher Energiepreis. Das Projektbüro VKPartner betonte die Kontinuität in der Wettbewerbsausrichtung sowie die Fokussierung auf das Thema „Digitalisierung der Energiewirtschaft“. Die Ergebnisse einer vor diesem Hintergrund vom Handelsblatt durchgeführten Umfrage in der Energy Academy werden im Handelsblatt sowie auf der Website der Energy Awards  veröffentlicht.
 
Darüber hinaus wurde der Vorstand der Energy Academy und dessen jüngster Zuwachs vorgestellt: neben Chairman Carlos Härtel, der seit Oktober 2015 für die Geschäfte und Unternehmensstrategie von GE in Deutschland und Österreich verantwortlich zeichnet, wurden auch Prof. Dr. Alfred Gossner (Vorstand der Fraunhofer Gesellschaft) und Benedikt Schröder (Geschäftsführer des letztjährigen Start-up-Preisträgers Aquakin I Blue Freedom) im Vorstand willkommen geheißen.
 
Zum anschließenden Dinner lud GE in die Frankfurter „Kameha Suite“, wo John G. Rice (Vice Chairman GE) und Mark Hutchinson (CEO GE Europe) als Ehrengäste des Energy Academy Vorstands begrüßt werden durften.

11. Februar 2016

Energy Academy Panel: "Ist die Digitalisierung der Energiewirtschaft nur ein Hype oder ein struktureller Wandel?

Rund 230 Experten der Energy Academy wurden befragt, welche Rolle die Digitalisierung in der Energiewirtschaft spielt und welche Möglichkeiten sie für Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber bietet. Fast 80 Prozent sind der Meinung, dass die Energiebranche die Digitalisierung „lange verschlafen“ hat und dass nicht genug Fachwissen vorhanden ist, um diese Herausforderung jetzt zu meistern.  Obwohl die Mehrheit die digitale Vernetzung als Chance sieht und ihr große Priorität in den Unternehmen einräumt, glauben 60 Prozent der Befragten, dass die digitale Vernetzung nur zum Teil die Erosion der Umsätze aufhalten kann. Den größten Nutzen der Digitalisierung sehen die meisten Experten in der Systemintegration von erneuerbaren Energien. Einen Gewinn für Stromverbraucher vermuten lediglich 11 Prozent.

Zu den detaillierten Ergebnissen der Umfrage

21. JANUAR 2016

Die ENERGY AWARDS präsentieren sich bei der Jahrestagung Energiewirtschaft in Berlin

Vom 19.-21.Januar 2016 fand im Berliner Hotel InterContinental die vom Handelsblatt initiierte alljährliche Jahrestagung der Energiewirtschaft statt. Mit ca. 1.200 Teilnehmern aus über 20 Ländern gilt die Veranstaltung als das größte Branchentreffen. Unter dem Motto „Rethinking Energy Business“ fanden zahlreiche Diskussionsrunden mit Vorreitern und Querdenkern vor allem zum Thema „Digitalisierung des Energiemarktes“ statt. Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, forderte die Branche auf, marktfähige Konzepte am Markt zu etablieren, die eine staatliche Förderung hinfällig machen. Die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks resümierte sehr eindrücklich über die Klimakonferenz in Paris und schaute zuversichtlich auf die Entwicklungen in der deutschen und europäischen Energiewirtschaft.
 
Unter den Diskutierenden auf der Bühne: unsere Energy Academy- Vorstandsmitglieder Prof. Marc-Oliver Bettzüge (EWI Uni Köln) und Katherina Reiche (VKU e.V.).
Energy Academy-Mitglied Klaus Stratmann vom Handelsblatt führte fachkundig durchs Programm und moderierte die Gespräche auf der Bühne mit hintergründigen Fragen.
Auch weitere Energy Academy Mitglieder nahmen rege am Austausch auf dem Podium teil, z. B. Vera Gäde-Butzlaff (GASAG AG), Manfred Schmitz (Cofely), Erna-Maria Trixl (SWM), Carl-Ernst Giesting (RWE), Stephan Kamphues (Open Grid Europe GmbH), Andreas Kuhlmann (dena) und Robert Busch (bne).
 
Der auffällige Stand der Energy Awards zog die Aufmerksamkeit in der Ausstellung auf sich und wurde als Networking-Treffpunkt der Energy Academy-Mitglieder und für Gespräche mit den Projektverantwortlichen Susan Koll (Handelsblatt) und Andrea Wunderlich (VKPartner) rege genutzt.

 

20. November 2015

Die Energy Academy diskutiert über die Zukunft des Smart Home-Marktes – Berliner Start-ups stellen ihre Smart Home Innovationen vor

Zum Innovation Circle rund um das Thema Smart Home lud die Deutsche Telekom am 18. November 2016 die Mitglieder der Energy Academy in den hub:raum Berlin ein.

Mit dem Inkubator hub:raum investiert die Deutsche Telekom in Start-ups in der Frühphase.
Nach einer anschaulichen Einführung in die Start-up-Szene von Herrn Dr. Min-Kin Mak, dem Leiter der hub:raum GmbH, folgte ein Vortrag von Dr. Bernd Kotschi von KOTSCHI Consulting. Sein Einblick in die  Zukunft des Smart Home - Markts regte die Diskussion unter den Energy-Academy-Mitgliedern darüber an, wie die zukünftigen Entwicklungen des Marktes zu bewerten sind und in welchen Feldern größtes Potenzial steckt.

Im Anschluss bekamen drei spannende Start-ups aus dem Bereich Smart Home die Möglichkeit, sich und ihre Produkte der Energy Academy vorzustellen.

Insgesamt war der Abend ein voller Erfolg: Neben der Diskussion richtungsweisender Innovationen und Projekte des Themenbereichs Smart Home und dem Gewinn neuer Eindrücke profitierten die Teilnehmer beim Get-Together vom Knüpfen umfangreicher neuer Branchenkontakte.

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10. Oktober 2015

Sind die Atomkonzerne in der Lage, den Atomausstieg zu bewältigen?

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8. Oktober 2015

Die Preisträger der Energy Awards 2015 werden bei einer feierlichen Gala im Museum für Kommunikation in Berlin geehrt

Vor 350 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben die Initiatoren GE und Handelsblatt am 8. Oktober 2015 im eindrucksvollen Museum für Kommunikation in Berlin die Energy Awards verliehen. Die folgenden 5 Projekte überzeugten die Energy Academy und durften eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen:

Wir gratulieren den Preisträgern, die verdeutlichen, dass die Energy Awards die innovativste Plattform der deutschen Energiebranche sind:

Start-up:
Blue Freedom Portable® – Kleinstwasserkraftwerk
von Blue Freedom

Industrie:
Reversible Elektrolyse vereint Brennstoffzelle und Elektrolyse in einer Anlage
von sunfire

Mobilität:
Lithium-Ionen-Batterietechnologie
von Kreisel Electric

Smart Home:
tado° Thermostat – Automatische Heizungsregelung mit Hilfe einer App
von tado

Utilities & Stadtwerke:
Stadtwerke Wolfhagen – Genossenschaftliche Erzeugung von erneuerbaren Energien
von Stadtwerke Wolfhagen

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Der Sonderpreis als Energizer of the Year ging an Tony Fadell, Gründer von NEST Labs und Erfinder des iPod, der den Preis von Stephanie Schoss, Mitglied des Energy Academy Vorstandes und Verwaltungsratsmitglied von SUSI Partners, überreicht bekam. Auf der Bühne wurde zudem ein animierter Trailer über das Leben des US-Amerikaners gezeigt, der spielerisch sein Lebenswerk zusammenfasst.

Die Gala fungierte erneut als Treffen des Who-is-Who der Energiebranche. Erneut nahmen hochkarätige Gäste wie zum Beispiel Stephan Reimelt (Präsident & CEO, GE Energy Europe), Hans-Jürgen Jakobs (Chefredakteur, Handelsblatt), Lars Hinrichs (Gründer von XING) oder Gonzague Dejouany (CEO, EDF Deutschland) an der Veranstaltung teil und unterstrichen dadurch die Relevanz der Energy Awards.

Im Vorfeld wurden die Gewinner von der Energy Academy bestimmt, dem wichtigsten Think-Thank der deutschen Energiewirtschaft. Die mehr als 220 Mitglieder aus den verschiedensten Branchen konnten in einem geheimen Voting Ihren Favoriten aus jeweils drei Nominierten in den fünf Kategorien wählen.

Der Abend endete mit einem Get-together mit Flying Buffet im stimmungsvoll inszenierten Atrium und einer anschließenden Party, die zum fachlichen Austausch und zu zwanglosen Gesprächen genutzt wurde. Insgesamt erlebten die Gäste einen spannenden und gelungenen Abend, der erneut Impulse für die Zukunft der Energiewende in Deutschland geben konnte.

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Handelsblatt Energy Award 2015: eine Branche im Umbruch
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10. Juli 2015

Energy Academy Panel: "Welche Rolle soll Kohle künftig noch im deutschen Energiemix spielen?"

230 Experten der Energy Academy wurden zu Ihrer Meinung befragt, welche Rolle Kohle künftig noch im deutschen Energiemix spielen soll und wie sie die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung bewerten, um die stockende Energiewende voranzubringen. Nur knapp 17 Prozent bezeichnen den Kompromiss als „vernünftig“. 45 Prozent finden zwar einige Beschlüsse richtig, andere Entscheidungen blieben aber „hinter den Erwartungen zurück“. Für 38 Prozent sind die Beschlüsse „insgesamt zu vage“.

Zu den detaillierten Ergebnissen der Umfrage

2. Juli 2015

Die Nominierten der Energy Awards 2015 stehen fest

Die Jury der Energy Awards hat getagt und die Nominierten 2015 gewählt. Die Jurysitzung fand in den Verlagsräumlichkeiten des Handelsblatts in Düsseldorf statt. Über 100 Bewerber haben ihre Projekte mit dem Ziel eingereicht, Deutschlands wichtigsten Energiepreis zu gewinnen. Der Vorstand der Energy Academy hat nun die drei Nominierten in jeder Kategorie festgelegt. Im nächsten Schritt wählen die über 200 Mitglieder der Energy Academy die finalen Gewinner. Die Preisverleihung findet am 8. Oktober 2015 im Museum für Kommunikation in Berlin statt.

 

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6. Mai 2015

Jetzt für die Energy Awards 2015 bewerben

Die Bewerbungsphase des Wettbewerbs 2015 hat begonnen und geht noch bis 19. Juni 2015. Die Bewerbung in den fünf Kategorien Utilities & Stadtwerke, Mobilität, Smart Home, Industrie und Start-up kann online eingereicht werden.

Gesucht werden Ansätze und Lösungen mit dem Fokus auf erneuerbaren Energien und Technologien wie Brennstoffzelle, Wasserstoff und Batterie. Relevant sind die folgenden Aspekte: Energiegewinnung, Netze, Übertragung, Steigerung des Wirkungsgrads, Speicherung, Kraftstoffe und dezentrale Lösungen. Die Bewerber können sowohl Privatkunden, Start-ups, wissenschaftliche Einrichtungen als auch Vertreter von Industrie und Wirtschaft sein.

Die Preisverleihung findet am 8. Oktober 2015 im Museum für Kommunikation in Berlin statt.

 

Erfahren Sie mehr: zur Pressemeldung.


26. März 2015

Erste Vorstandssitzung der Energy Awards 2015

Die Energy Awards gehen in die dritte Runde. Bei der ersten Vorstandssitzung der Energy Awards, die am 24. März 2015 auf Einladung von Prof. Dr.-Ing. Stephan Reimelt (President & CEO von GE Europa) im Rahmen der „GE Garages“ in Berlin-Mitte stattfand, kamen die Vorstandsmitglieder zusammen und stellten die Weichen für den diesjährigen Wettbewerb und die Weiterentwicklung der Energy Awards. Zudem stellte sich das neue Projektbüro VKPartner vor. Die Bewerbungsphase für die Energy Awards 2015 startet am 6.4.2015.

Teilnehmende Vorstandsmitglieder: Prof. Dr.-Ing. Stephan Reimelt (President & CEO GE Europe; Chairman Energy Awards), Hans-Jürgen Jakobs (Chefredakteur Handelsblatt, Co-Chairman Energy Awards), Gonzague Dejouany (CEO EDF Deutschland), Dr. Georg Kofler (Gründer und Mehrheitseigentümer Kofler Engergies), Jens Raschke (Partner und Leiter Utility Practices Bearing Point), Dr. Frank Schmidt (Leiter Konzerngeschäftsfeld Energie Deutsche Telekom) und Matthias Wendel (Geschäftsführer DONG Energy Markets).


15. März 2015

Neues Projektbüro übernimmt Organisation

Für die Organisation und Durchführung der Energy Awards zeichnet seit Kurzem das Projektbüro VKPartner verantwortlich. Das Berliner Unternehmen veranstaltet unter anderem die GreenTec Awards, Europas größten Umwelt- und Wirtschaftspreis. Die Geschäftsführer von VKPartner Marco Voigt und Sven Krüger, beide Diplom-Ingenieure, bringen sehr viel Know-how und Expertise mit.


23. Oktober 2014

Wir gratulieren den Siegern der Energy Awards!

Die Energy Awards sind verliehen! Die folgenden Projekte konnten sich durchsetzen:

 

-Gewerbliche Anlage: Alunorf
-Fortbewegungsmittel: Ubitricity
-Stadtwerk des Jahres: Allgäuer Überlandwerk
-Energie-Haus des Jahres: Plusenergie-Haus in Darmstadt
-Energie-Startup des Jahres: Next Kraftwerke

 

Der Sonderpreis als „Energizer des Jahres“ ging an Bertrand Piccard für sein Projekt Solar Impulse.

 

Die Preisverleihung fand in Berlin im Museum für Kommunikation statt, im Beisein von über 300 Gästen. Die Sieger wurden von den 200 Mitgliedern der Energy Academy ausgewählt. Jedes Academy-Mitglied konnte in den Wochen zuvor seinen Favoriten unter den Nominierten auswählen. Das Votum lief bis drei Tage vor der Preisverleihung - und blieb bis zur Energy Awards Gala geheim. Als die "Goldenen Umschläge" geöffnet wurden, kannten also weder die einfachen Mitglieder der Energy Academy die Sieger, noch die Vorstände. Und schon gar nicht die versammelten Nominierten. Jene in der Kategorie "Gewerbliche Anlage" mussten bis 18.44 Uhr warten, bis der Siegername bekanntgegeben wurde. Jene in der Kategorie "Energie-Startup" brauchten am meisten Geduld - bis 20.15 Uhr. Danach wurde gefeiert: Lang. Und intensiv.

 

Zum Bericht auf Handelsblatt - Online

 

Und hier ein paar Eindrücke des Abends:


2. Oktober 2014

Energy Awards 2014 - die Nominierten!

Es ist soweit: Nach einer bundesweiten Bewerbungsphase, der Analyse von zigtausend Bewerbungsseiten, vielen Besuchen vor Ort, der Erstellung und Diskussion von Dutzenden Dossiers, stehen nun die Nominierten für die Energy Awards 2014 fest. Sie lauten:

Kategorie „Gewerbliche Anlage“:
- Pflanzenkohle-Anlagenbauer Pyreg & benachbartes Spannbetonwerk
- Aluminiumwerk „Alunorf“
- Konditorei Lange
Beschreibung der Nominierten und Auswahlkriterien.

 

Kategorie „Fortbewegungsmittel“:
- Ubitricity
- Kick Trike
- The Mobility House
Beschreibung der Nominierten und Auswahlkriterien

 

Kategorie “Stadtwerk”:
- Allgäuer Überlandwerk
- HSE - HEAG Südhessische Energie
- Stadtwerke Rödental
Beschreibung der Nominierten und Auswahlkriterien.

 

Kategorie “Energie-Haus”:
- Passivhaus in Mannheim (Roland Matzig, Sanierung)
- Sunlighthouse in Pressbaum bei Wien (Juri Troy, Neubau)
- Plusenergiehaus in Darmstadt (Karsten Tichelmann, Sanierung)
Beschreibung der Nominierten und Auswahlkriterien.


Kategorie „Energie-Startup des Jahres“:
- Next Kraftwerke
- Sonnenbatterie
- Cloud & Head
Beschreibung der Nominierten und Auswahlkriterien.

 

Eben sind die Dreharbeiten bei den Nominierten abgeschlossen worden, durchgeführt vom Nachrichtensender N-TV. Die Kurzfilme werden am 23. Oktober in Berlin in festlichem Rahmen gezeigt, auf der Energy Awards Gala im Museum für Kommunikation.

In jeder Kategorie wird nach den Nominierten-Filmen ein „Goldener Umschlag“ geöffnet und der Name des Siegers verlesen. Wer gewinnt, weiß vorab keiner. Die Abstimmung dazu erfolgt in geheimer Wahl durch die Mitglieder der Energy Academy.

Wir bedanken uns bei den vielen Bewerbern!


25. September 2014

Brüssel-Reise zur Europäischen Kommission

„Kommen Sie doch mal einen Tag zu mir nach Brüssel und schauen sich an, wie wir so arbeiten“, hatte EU-Energiekommissar Günther Oettinger beim Austausch mit der Energy Academy Ende April in Berlin jovial in die Runde gerufen. Wir nahmen ihn und seine Einladung beim Wort. Einige Wochen (also gut: Monate), Anrufe und E-Mails später stand das Programm für einen solchen Vorort-Besuch in der EU-Hauptstadt. Es war dicht, es wurde uns als Privileg kommuniziert und es war auch eines. Denn Termine bei Direktoren der Generaldirektion Energie sind ein rares Gut, ebenso bei Mitgliedern des Kabinetts und beim EU-Kommissar selbst sowieso. Wir bekamen jedoch die Chance, diese Schlüsselpersonen der EU-Energiepolitik und Regulierung quasi im Stakkato-Takt zu treffen, geballt, an einem halben Tag. Der Termin: 24. September.

 

Es begann mit einem Mittagessen mit Mechthild Wörsdörfer, Direktorin für Energiepolitik, und Markus Schulte, Mitglied des Kabinetts des Energiekommissars. In der Direktion von Frau Wörsdörfer werden die langfristigen Ziele der EU-Energiepolitik analysiert und vorgeschlagen. Konkret geht es um Quoten für die Jahre 2030 und 2050 in Bezug auf Emissionsreduzierung, Energieeffizienz und erneuerbare Energie. Dass solche Quoten für den Umwelt- und Klimaschutz notwendig sind, mag jedem EU-Mitgliedsstaat klar sein. Doch die unterschiedlichen Traditionen im Energiemix und der wirtschaftlichen Entwicklung machen die Festlegung verbindlicher Ziele stets zu einer Herausforderung. Für den Weg zum Konsens arbeitet die Direktion oft mit Szenario-Analysen und Kosten-Nutzen-Rechnungen. Die Gratwanderung zwischen Kompromiss und Vision in der europäischen Energiepolitik stand im Zentrum unserer Diskussion mit Mechthild Wörsdörfer. Danach führte Markus Schulte seine Erfahrungen aus. Er kümmert sich im Kabinett um die Umsetzung eines Binnenmarktes in der europäischen Energiebranche.

 

Mit diesem Thema ging es auch nach dem Lunch weiter, im Gebäude der Generaldirektion Energie. Dort erwartete uns Klaus-Dieter Borchardt, zuständiger Direktor für den Binnenmarkt in der europäischen Energiebranche. Im Sinne der Prinzipien eines freien Waren- und Dienstleistungsverkehrs war die  Europäische Kommission treibende Kraft bei der Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte. Doch die Arbeit ist längst nicht erledigt, wie Borchardts Direktion zeigt: Dort kümmern sich drei Abteilungen darum, dass die nationalen Energiemärkte auf unterschiedlichen Ebenen noch besser verzahnt werden – vom Energiehandel bis hin zum Endkundenmarkt. Paneuropäische „Stromautobahnen“ spielen dabei ebenso eine Rolle wie Smart Meter. Inge Bernaerts leitet eine dieser Abteilungen, jene für die Umsetzung eines Binnenmarktes für den Großhandel mit Strom und Gas. Die Belgierin gab uns einen Überblick über die aktuelle Situation und diskutierte mit uns anstehende Maßnahmen. Zwar sei die Handels- und damit Preiskoppelung für den Ein- und Verkauf zum nächsten Tag („Day Ahead“) bereits in 14 Mitgliedstaaten erreicht. Nun ging es aber darum, dass die europäischen Strombörsen ihre Systeme und Prozesse so aufeinander abstimmen, dass so eine paneuropäische Kopplung auch im „Intraday“-Handel verwirklicht wird.

 

Danach trafen wir Paul Hodson, Abteilungsleiter für Energieeffizienz. Die Diskussion mit dem Briten drehte sich rasch darum, warum gerade in diesem Bereich die Festlegung von Rahmenbedingungen so schwierig ist und was man machen könnte und sollte, um dieses komplexe Thema besser zu kommunizieren. Florian Ermacora, der den Nachmittag für uns organisiert hatte, fasste am Ende noch kurz die Arbeit der Generaldirektion zusammen – und betonte, dass er mit unserem unternehmerischen Think-Tank gerne im Austausch bleiben würde.

 

Beim gemeinsamen Abendessen im Stadtzentrum stieß Günther Oettinger zu uns und zog ein Resümee über seine Amtszeit als Energiekommissar. Als größte Errungenschaft dieser Zeit sieht er die 248 Infrastrukturprojekte, die die nationalen Energiemärkte besser vernetzten sollen und somit laut Kommissar wichtige Puzzlesteine hin zu einem Weg eines paneuropäischen Binnenmarktes sind. Die Projekte werden von der Kommission (mit-)finanziert und sollen bis 2020 umgesetzt sein. Oettinger zeigte sich überzeugt, dass er auch in seiner neuen Funktion als „Digitalkommissar“ noch den Bezug zur Energiebranche halten kann. Immerhin spielt auch dort die Digitalisierung eine große Rolle.

 

Folgende 20 Mitglieder der Energy Academy waren bei der Reise dabei: Klaus Breil (Consultant), Felix Ferlemann (IMX-Industriebeirat), Alois Flatz (Partner bei Zouk Capital), Frank Grunert (Regional Director für Europa und Lateinamerika, Bayer Material Science), Christian Heep (Vorstand beim Bundesverband eMobilität), Olaf Heil (Direktor bei RWE Innogy), Wilfried Köplin (Leiter Konzernenergiepolitik, Bayer), Dirk Lindgens (Geschäftsführer, Energate), Günter Nickel (Vorstandsvorsitzender, Kofler Energies), Christoph Ostermann (Gründer und Geschäftsführer, Sonnenbatterie), Carsten Petersdorff (Geschäftsführer, Ecofys), Kishore Pinpati (Geschäftsführer, Pinpoint Ventures), Thomas Raffeiner (Gründer und Geschäftsführer, The Mobility House), Jens Raschke (Partner und Leiter Utilities, BearingPoint), Stephan Reimelt (CEO von GE Energy Deutschland), Jochen Schwill (Gründer und Geschäftsführer, Next Kraftwerke), Kjartan Skaugvoll (Geschäftsführer, Cuculus), Günter Subklew (Forschungszentrum Jülich), Gregor Waldstein (Gründer und Geschäftsführer, Etogas) und Robin Welling (Geschäftsführer, TiSun).

 

Organigramm der Generaldirektion Energie bei der EU-Kommission

 

Impressionen unserer Brüssel-Reise


1. Juli 2014

Vorstandssitzung mit Handelsblatt-Gesprächen

Am 1. Juli fand in Hamburg eine Sitzung des Vorstands der Energy Academy statt, im Dockland-Building. Gastgeber der Sitzung war unser Vorstands-Mitglied Matthias Wendel von Dong Energy, dessen Mitarbeiter das Glück haben, in Hadi Teheranis augenfälligem Glasstufenbau direkt an der Elbe arbeiten zu dürfen. Dieses Glück – und den dazugehörigen Hafenblick – durften am 1. Juli unsere Vorstände genießen. Das Programm war dicht, trotzdem wurde Platz gemacht für zwei Fachgesprächs-Runden mit Redakteuren unseres Mitinitiators Handelsblatt.

Thema 1: „Kann aus der deutschen eine europäische Energiewende werden?“

„Deutschland hat als Energielabor viel geleistet und eine Leuchtturmfunktion in Europa“, hob Stephanie Schoss von Susi Partners die bisherigen Leistungen hervor. Doch Gonzague Dejouany, Geschäftsführer von EDF Deutschland, wies darauf hin, dass ohne die Nachbarländer die bisherige deutsche Energiewende kaum geklappt hätte. Und Stephan Reimelt, CEO von GE Energy, bezweifelt, dass das deutsche Modell ein Blaupause für andere Länder werden kann. Alois Flatz von Zouk Capital hat für die Bundesregierung deshalb einen Radikalvorschlag: Keine Förderung mehr für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, stattdessen ein Fokus auf Innovationen in der Energieeffizienz und bei neuen Speichersystemen – und entsprechend üppige Geldmittel dafür.

 
Die Zusammenfassung des Gesprächs durch Handelsblatt-Redakteur und Energy-Academy-Mitglied Georg Weishaupt finden Sie hier.

Thema 2: „Energiewende 2.0 – welche Weichen hin zu einer Welt der erneuerbaren Energie müssen jetzt gestellt werden?“

Jens Raschke, Partner bei Bearing Point, sieht die Weichen vor allem in Kurskorrekturen, augenfällig durch die jüngste Novellierung des EEG (Erneuerbare Energie Gesetz). Ob und inwieweit Deutschland richtig auf Kurs sei, war Streitpunkt zwischen den beiden „Vorstands-Georgs“ der Energy Academy - Georg Kofler, Gründer von Kofler Energies, und Georg Erdmann, Professor am Institut für Energietechnik an der TU Berlin. Fest stand aber für alle: In der Energiewende wird zukünftig noch viel Platz sein für neue „Player“. Doch deren „Spielwiesen“ werden weniger mit Energieerzeugung zu tun haben als vielmehr mit Vernetzung, also der Zusammenführung und dem Vertrieb des Stroms vieler kleiner Erzeuger. Da seien doch Unternehmen gefragt, die besonders große Erfahrung mit großen Datenmengen haben, meinte Raschke lachend zu seinem Vorstands-Kollegen Frank Schmidt, Leiter des Konzerngeschäftsfelds Energie der Deutschen Telekom.

Den Handelsblatt-Text zu diesem Gespräch finden Sie hier.

Berichterstattung in der Printausgabe im Handelsblatt vom 10.7.2014

Impressionen von der Vorstands-Sitzung bei Dong Energy in Hamburg


28. April 2014

Austausch mit EU-Energiekommissar Oettinger

Welchen Blick hat man auf die deutsche Energiewende, wenn man für die gesamte europäische Energiepolitik zuständig ist? Dies konnten Mitglieder der Energy Academy am 28. April in Berlin erfahren, bei einer Diskussion mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger im Hotel Adlon.

 

Das Treffen war der Auftakt einer geplanten Serie von  „Kamingesprächen“ der Energy Academy, in denen namhafte Persönlichkeiten ihren persönlichen Zugang zur neuen Energie-Ära beschreiben und ihre Einschätzungen darlegen.

 

Oettinger äußerte sich im bewusst klein gehaltenen Kreis sehr offen und meinungsstark über sämtliche angesprochenen Themen. Er genoss sichtlich den fundierten Austausch.  „Ich finde Ihre Konfiguration sehr gut, die Mischung aus Wirtschaft, Forschung und Politik“, lobte der EU-Energiekommissar die Struktur und den Grundgedanken der Energy Academy. Auf die Frage, was er der Academy für zukünftige Aktivitäten empfehlen würde, meinte er: „Mit ihrem unternehmerischen und internationalen Ansatz liegen sie schon sehr richtig.“ Nach einem Blick in die Runde fiel dem Kommissar im Nachsatz aber doch ein Optimierungspunkt ein: Die Frauenquote. „Die Energy Academy braucht mehr von Ihnen“, rief er Vorstands-Mitglied Stephanie Schoss lächelnd zu. In der immer noch stark von Männern dominierten Energiebranche ist das gar nicht so einfach. Doch keine Sorge, Herr Kommissar: Wir arbeiten daran.

 

Am Ende lud Oettinger die Energy Academy ein, einen Tag bei seinem Team in Brüssel zu verbringen. Die Einladung werden wir bestimmt annehmen, vielen Dank!

 

Der Abend wurde von Academy-Chairman Stephan Reimelt (CEO, GE Energy Deutschland) moderiert und von Academy-Mitglied Frank Grunert (Regional Head, Bayer Material Science, Polyurethane) ermöglicht.

 

Berichterstattung im Handelsblatt

Berichterstattung bei Energate

Berichterstattung bei Energie & Management

 

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11. Februar 2014

Energy Academy sieht massiven Reformbedarf bei der Energiewende

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Bevölkerungsrepräsentative Umfrage zum Thema Energiewende

Meinungs-Barometer unter den Mitgliedern der Energy Academy

Energy Academy sieht massiven Reformbedarf bei der Energiewende

 

  • Repräsentative Umfrage in der Bevölkerung sowie Meinungs-Barometer bei Mitgliedern der Energy Academy – einem Think-Tank zur Energiewende: Beide Seiten stellen bisherigen politischen Weichenstellungen ein schlechtes Zeugnis aus.
  • Chairman der Energy Academy, Prof. Dr. Stephan Reimelt, besorgt über das aktuelle Stimmungstief: „Wir sind gerade dabei, die breite Unterstützung für die Energiewende zu verlieren.“
  • Entschlossene Reformpläne von Vize-Kanzler und „Energie-Minister“ Sigmar Gabriel zum Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) stoßen überwiegend auf gute Resonanz in der Branche.
  • Energy Academy setzt bewusst ein positives Zeichen, indem sie dieses Jahr Exzellenz-Projekte der Energiewende mit den Energy Awards kürt. Bewerbungsphase beginnt heute und läuft bis zum 5. Mai 2014. Preisverleihung im Herbst 2014.

 

Hamburg/Essen, 11. Februar 2014 – Zwei aktuelle Umfragen zeigen, dass sowohl die Bevölkerung Deutschlands als auch Branchenvertreter der Energiewirtschaft mit dem bisherigem Weg in Richtung erneuerbare Energien unzufrieden sind. In einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Toluna unter 1000 Bürgern im Auftrag der Energy Academy durchgeführt hat, finden weniger als ein Fünftel der Befragten, dass die Energiewende bislang gut umgesetzt wurde (18,25%). „Wir sind gerade dabei, die breite Unterstützung für die Energiewende zu verlieren. Wir müssen in der Bevölkerung wieder mehr Begeisterung für dieses große Projekt wecken“, sagt der Chairman der Energy Academy und CEO von GE Energy Germany, Prof. Dr. Stephan Reimelt.

 

Ähnlich das Stimmungsbild bei der Energy Academy, die vergangenes Jahr als unternehmerischer Think-Tank der Energiewende gegründet wurde und aus namhaften Unternehmern, Managern und Akademikern besteht, die sich mit erneuerbarer Energie und Energieeffizienz befassen. Hier antworteten bei einem Meinungs-Barometer auf die Frage, ob die  Energiewende bisher gut umgesetzt wurde, 83% mit Nein.

 

Dass  Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt ein Eckpunktepapier zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgestellt hat, wird entsprechend von fast drei Viertel der Academy-Mitglieder goutiert (73%). Auch als Person erhält Gabriel Vorschusslorbeeren: 63% der Panel-Teilnehmer sehen in ihm die richtige Besetzung für die Zukunft der Energiewende. Während das Eckpunktepapier, das unter anderem eine deutliche Reduzierung der Ökostrom-Förderungen vorsieht,  mehrheitlich als richtig und notwendig angesehen wird, sind die Meinungen geteilt, ob damit die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung erreicht werden können. Nur die Hälfte der Energy Academy Mitglieder glaubt, dass es bei einer gesetzlichen Umsetzung dieser Eckpunkte gelingt, im Jahr 2025 40-45% und im Jahr 2035 55-60% des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien abzudecken.

 

Während bei den Bürgern durch die Energiewende der Bezug zum Thema Strom steigt (knapp 30% kennen Leute, die selbst Strom erzeugen; über 80% wissen, wie hoch ihre Stromrechnung aus dem Vorjahr war), findet es nur ein Viertel der Befragten in Ordnung, dass durch die Förderung erneuerbarer Energien und den verfrühten Ausstieg aus der Atomkraft die Stromrechnung zuletzt teurer wurde.

 

Die Energy Academy vergibt im zweiten Jahr die Energy Awards, bei der sich Interessierte in fünf Kategorien von heute an (11. Februar) bis zum 5. Mai 2014 bewerben können. Für die Sieger in den Kategorien „Energiehaus des Jahres“ und „Energie-Startup des Jahres“ wartet ein Scheck von jeweils 10.000 Euro. Zudem wird die „Gewerbliche Anlage des Jahres“ und das „Fortbewegungsmittel des Jahres“ ausgezeichnet sowie, erstmals, das „Stadtwerk des Jahres“. Die neue Kategorie trägt der Tatsache Rechnung, dass Stadt- und Gemeindewerke eine Schlüsselrolle in der Energiewende einnehmen: Sie müssen unter anderem die Einspeisung und Abrechnung des Stroms der Eigenerzeuger-Haushalte vornehmen und das Verteilernetz modernisieren, um Konzepte wie „Smart Metering“ und „Smart Grids“ flächendeckend zu realisieren.

 

Die Energy Awards wurden von General Electric sowie dem Handelsblatt initiiert. „Wer das Handelsblatt liest, weiß, dass bei uns die Berichterstattung über die Energiebranche traditionell eine große Rolle spielt. Dort sind wir oft sehr kritisch. Doch wo es angebracht ist, loben und würdigen wir gerne – und genau deshalb sind wir bei den Energy Awards dabei“, erklärt Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs das Engagement des Handelsblatts. Jakobs ist Co-Chairman der Energy Academy.

 

Das Ziel, mit den Energy Awards einen anerkannten Branchenpreis für die Energiewende zu etablieren, wird auf verschiedenen Ebenen verfolgt. Einerseits durch einen prominenten Vorstand, der die Nominierten für die Energy Awards festlegt. Neben Jakobs und Reimelt als Chairmen sitzen Unternehmer- und Managerpersönlichkeiten wie Dr. Georg Kofler (Kofler Energies), Stephanie Schoss (Susi Partners), Matthias Wendel (Dong Energy) oder Matthias Willenbacher (Juwi) im Vorstand. Neue Vorstands-Mitglieder sind ab heute Dr. Frank Schmidt, Leiter des Konzerngeschäftsfelds Energie der Deutschen Telekom, Gonzague Dejouany, Geschäftsführer von EDF Deutschland, sowie Alois Flatz, Partner bei Zouk Capital. 

 

Zudem soll die breite Anerkennung der Awards als Branchenpreis durch einen Ausbau der einfachen Mitglieder der Energy Academy erfolgen, die in geheimer Wahl aus dem Kreis der Nominierten ihren Favoriten auswählen – und so die Sieger bestimmen. Derzeit hat die im Sommer 2013 gegründete Energy Academy schon über 100 namhafte Mitglieder, die sich beruflich mit Aspekten der Energiewende befassen. Diese Zahl soll im Laufe des Jahres auf über 200 ansteigen.

 

Auf institutioneller Seite werden die Energy Awards dieses Jahr von BearingPoint, der Deutschen Telekom und EDF Deutschland als Sponsoren unterstützt. Medienpartner sind Energate, der Nachrichtensender n-tv sowie – mit Blick auf das Energiehaus des Jahres – Bellevue & More bzw. deren Zeitschrift Energiesparen.

 


14. November 2013

Energy Awards Gala 2013

Die ersten Sieger der Energy Awards sind gekürt! Am Ende einer rauschenden Galanacht mit 200 geladenen Gästen aus Energiewirtschaft, Forschung und Politik im Umspannwerk Kreuzberg in Berlin tragen Etogas (Energie-Startup), die Stadtwerke Karlsruhe (Gewerbliche Anlage), das Brieselanger M1 Haus (Energiehaus des Jahres) sowie Flinc (Fortbewegungsmittel) die Trophäen für die Leuchtturm-Projekte der Energiewende mit nach Hause. Der Sonderpreis für den Energizer des Jahres ging an den Ökonomen Jeremy Rifkin aus den USA, der in seiner Keynote über seine These der "Dritten industriellen Revolution" sprach.

 

Gewählt wurden die Sieger vom neu geschaffenen 114-köpfigen Think Tank der Energiewende, der Energy Academy. Ihre Mitglieder sowie der Jury-Vorstand waren ebenfalls anwesend.

 

Berichterstattung in der Zeitschrift Energiesparen

 

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27. Juni 2013

Konstituierende Sitzung des Energy Academy Vorstands

Mit der konstituierenden Sitzung des Energy Academy Vorstands in Frankfurt am Main wurde der offizielle Startschuss gegeben für das neue Gremium zur Energiewende. Die 12 Mitglieder des Vorstands machten sich dabei sogleich an die Arbeit: Tagesordnungspunkte waren die Auswahl der weiteren Academy-Mitglieder sowie die Wahl der Finalisten der Energy Awards 2013 aus der Shortlist der Bewerber.

 

Impressionen vom Treffen in Frankfurt:

Unter der Schirmherrschaft
von Sigmar Gabriel

Initiatoren

Partner

Kpmg