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ENERGY AWARDS 2013
DAS SIND DIE SIEGER UND NOMINIERTEN

KATEGORIE 1: ENERGIE-STARTUP DES JAHRES

Etogas

Etogas

Etogas entwickelt, baut und verkauft Anlagen, die erneuerbaren Strom in Gas (Wasserstoff oder Methan = Erdgas) umwandeln. Die von Etogas entwickelte Power-to-Gas-Technologie sorgt dafür, dass fossile Energieträger durch „grüne Energie“ ersetzt werden können, wahlweise zur Stromerzeugung zu späteren Zeitpunkten, aber auch zur Mobilität oder zur Wärmeerzeugung. Etogas hat jüngst die weltgrößte Anlage dieser Art für Audi gebaut und in Betrieb genommen.

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Foto: Andy Ridder

Fos4X

Fos4X

Fos4X ist eine Ausgründung der TU München. Die vier Gründer haben es sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer revolutionären faseroptischen Messtechnik den Markt zur Überwachung von Leichtbaustrukturen, insbesondere Windkraftanlagen, umzukrempeln. Die Messtechnik von fos4X und die darauf basierenden Algorithmen ermöglichen es, die Erzeugungskosten für Windenergie deutlich zu senken, neue Standorte zu erschließen und größere Anlagen zu konstruieren.

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Foto: fos4X

TimberTower

TimberTower

TimberTower baut Holztürme für Windkraftanlagen der Multimegawattklasse als Alternative zu Stahl- und Betontürmen. Es geht dabei nicht allein um ökonomische Vorteile für Anlagenhersteller und Projektentwickler. Holz ermöglicht neben höheren Nabenhöhen bei vorhersehbaren Preisen eine längere Lebensdauer, ist ein umweltfreundlicher und nachwachsender Rohstoff, einfach rückbaubar und hat geringe Transportkosten.

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Foto: Christian Burkert

KATEGORIE 2: GEWERBLICHE ANLAGE DES JAHRES

Rewe Green Building

Rewe Green Building

Green Building ist ein CO2-neutrales Supermarkt-Konzept der Rewe-Gruppe. Durch280 Meter lange Fensterfronten und 18 Dachkuppeln fällt viel Tageslicht in den Verkaufsraum, die Beleuchtungs-kosten werden so erheblich reduziert. Auf dem Dach installierte Photovoltaik-Anlagen liefern den Strom, alle Kühlaggregate benutzen nur umweltfreundliche Kältemittel. Fünf Märkte stehen bereits. Sie verbrauchen im Vergleich 30 Prozent weniger Energie als herkömmliche Supermärkte.

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Foto: Frank Rothe

CBV Blechmanufaktur

CBV Blechmanufaktur

„An der Energiewende kommt keiner mehr vorbei“, sagt Werner Neumann, Gründer des Blechbearbeitungsbetriebs CBV aus Thüringen. Tief hat sich der Mittelständler ins Energiethema eingefuchst, Kongresse besucht – um dann konsequent zu handeln. Für eine Million Euro rüstete er um – vom Lämpchen bis zum Laserschneider. Das Ziel: Der Senior-Chef möchte seinem Sohn eines Tages einen wirtschaftlich gesunden und energietechnisch nachhaltigen Betrieb übergeben.

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Foto: Christoph Busse

Stadtwerke Karlsruhe

Stadtwerke Karlsruhe

Beim Bier erzählte Ulrich Poschmann seinem Studienfreund Manuel Rink von der Arbeit bei der Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRo) und der dort anfallenden riesigen Menge ungenutzter Abwärme. Stadtwerke-Ingenieur Rink wurde hellhörig. Ob man die nicht für das Fernwärmenetz der Stadt nutzen könne? Man kann! Dank den beiden Freunden werde inzwischen 20.000 städtische Haushalte aus der Raffinerie mit Wärme versorgt und jährlich fast 100.000 Tonnen CO2 eingespart.

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Foto: Andy Ridder

KATEGORIE 3: ENERGIEHAUS DES JAHRES

M1 Haus

M1 Haus

Ein ganz normales Einfamilienhaus aus weißen Ytong-Steinen, das mehr Energie produziert als verbraucht und gleichzeitig nicht wesentlich teurer ist als ein ganz gewöhnlicher Neubau. Das ist die Vision von Dieter Stricker, Prokurist der Firma Elbe-Haus. Mit mehreren Baupartnern hat er eine Projektgruppe ins Leben gerufen und bei Berlin einen Prototypen gebaut: Das M1 Haus. Seit Dezember 2012 ist es bezogen, binnen zwei Jahren soll daraus ein serienreifes Haus entstehen.

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Foto: Andreas Labes

IBA Smart Material Haus

IBA Smart Material Haus

Das Ernten und Speichern von Energie ist der Grundgedanke hinter dem Mehrfamilienhaus von Michael Ziller. Der Münchner Architekt hat den fünfstöckigen Bau im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) konzipiert. Das „Smart Material House“ erntet Energie über PV-Module an den Balkonbrüstungen und über Spezialvorhänge an den Fensterfronten. Über Solarthermie-Module auf dem Dach wird fast der gesamte Warmwasser- und Heizungsbedarf gedeckt.

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Foto: Johannes Arlt

Klienbau

Klienbau

Sven Meier hat vor vier Jahren einen echten Energie-Fresser gekauft. Doch mit Engagement und zehntausenden Euro aus privaten Mitteln transformierte der Breisgauer seine Bleibe in ein Vorzeigehaus, das seiner Vision von privater Energieautarkie schon nahe kommt. Mit Holzpellets füttert er im Winter das Mini-Blockheizkraftwerk und sorgt so von Oktober bis April für Wärme und Strom. Im Sommer sorgt die Sonne über Photovoltaik und Solarthermieanlagen für die Energie.

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Foto: Camilla Zalewski

KATEGORIE 4: FORTBEWEGUNGSMITTEL DES JAHRES

Flinc

Flinc

20 Mio. Pendler sind in Deutschland täglich allein in ihren Autos unterwegs. Flinc, aus einem Hochschulprojekt heraus entstanden, liefert ein System, um diese Ineffizienz und Verschwendung zu lindern: Via Smartphone, Computer oder Navigationsgerät können Nutzer ohne größeren Aufwand und spontan Fahrten anbieten oder suchen. Fast 200.000 Nutzer zählt Flinc bereits, 500.000 Angebote werden jeden Monat auf der Plattform eingestellt.

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Foto: Bert Bostelmann

Ziehl-Abegg ZAWheel

Ziehl-Abegg ZAWheel

Ein fast lautloser Stadtbus mit einer besonderen Innovation: seine Elektro-Motoren sind direkt auf die Radnaben der Hinterachse „gepackt“ - ohne mechanische Übertragungswege. Die Folge: ca. 80 Prozent der bewegten Teile eines herkömmlichen Antriebs werden eliminiert, inklusive Getriebe. Verglichen mit einem dieselbetriebenen Fahrzeug spart der Bus mit Radnabenmotor von Ziehl-Abegg dank höherem Wirkungsgrad so rund 50 Prozent Energie ein.

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Foto: Frank Beer

MicroMAX

MicroMAX

Frank M. Rinderknecht erfand in den 80ern die „Tastatur für das Lenkrad“. Die jüngste Idee des Schweizer Visionärs: Der MicroMAX. Ein Auto, so lang wie ein Mini (3,7 Meter), das mit Stehsitzen ausgestattet ist und so Platz bietet für vier Personen und Kinderwagen oder Rollstühle. Angetrieben von einem Elektromotor mit bis zu 100 Kilometer Reichweite will Rinderknecht eine urbane Alternative bieten und die Minibusse via Schwarmintelligenz miteinander verküpfen.

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Foto: Nik Hunger

Unter der Schirmherrschaft
von Sigmar Gabriel

Initiatoren

Partner

Kpmg