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ENERGY AWARDS 2014
DAS SIND DIE SIEGER UND NOMINIERTEN

KATEGORIE 1: ENERGIE-STARTUP DES JAHRES

Sonnenbatterie

Sonnenbatterie

Sonnenbatterie produziert und verkauft Stromspeicher für Solarstrom an Haushalte und Gewerbebetriebe. Wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach hat, bekommt damit die Möglichkeit, seinen selbst erzeugten Strom besser zu nutzen. Dabei hilft nicht nur die Lithiumeisenphosphat-Batterie, die das Allgäuer Start-up in verschiedenen Größen anbietet, sondern auch die eingebaute Software. Sie koordiniert die Speicheraktivität mit dem Stromverbrauch, bis hin zur Steuerung von Haushaltsgeräten.

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Cloud & Heat

Cloud & Heat

Cloud & Heat verkauft Heizungen an Einfamilienhäuser und Wohnhausanlagen, aber auch Rechenkapazität, sogenannte „Cloud-Dienste“. Diese Doppelrolle gelingt, weil das Start-up aus Dresden ein Rechenzentrum betreibt, bei dem die Server nicht an einem Ort stehen, sondern verteilt werden in die Keller von Häusern. Die Abwärme, die diese Server dort produzieren, wird zum Heizen genutzt. Wer eine solche „Server-Heizung“ kauft, muss für Warmwasser und Heizung in Zukunft nicht mehr zahlen.

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Next Kraftwerke

Next Kraftwerke

Next Kraftwerke schließt Kleinproduzenten von Strom zu virtuellen Kraftwerken zusammen: Biogasanlagen, Photovoltaik-Anlagen, kleinere Wasserkraftwerke und Windräder, selbst Notstromaggregate. Den gebündelten Strom verkauft das Start-up aus Köln entweder an der Strombörse oder direkt an Netzbetreiber. Die Erlöse werden mit den Erzeugern geteilt. Für die Zusammenschaltung notwendig ist die Installation einer speziellen Hardware („Next-Box“), gesteuert wird das System mit eigener Software.

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KATEGORIE 2: GEWERBLICHE ANLAGE DES JAHRES

Pyreg und MS Betonwerk

Pyreg und MS Betonwerk

Die Anlage von Pyreg wandelt Biomasse wie Grünschnitt und Stallmist in einen Energieträger um, der als Brennstoff oder Dünger verwendet werden kann. Außer ein paar Liter Propangas zum Anfahren braucht die Anlage keine weitere Energiezufuhr, der Produktionsprozess speist sich selbst. Noch besser ist die Umweltbilanz der Anlage, seit die Abwärme aus der Produktion der Pyreg-Pflanzenkohle an das benachbarte Spannbetonwerk weitergeleitet wird. Das spart diesem Geld und Heizöl.

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Aluminiumwerk Alunorf

Aluminiumwerk Alunorf

Wer Aluminium zu Rollen walzen möchte, braucht viel Heizenergie. Traditionell muss das Metall dafür in mehreren Schritten erhitzt werden. Dazwischen kühlt es aus, gibt enorm viel Wärme ab, die nicht verwertet wird. Durch eigens angefertigte Öfen mit spezieller Steuerungstechnik hat das Walzwerk in Neuss bei Düsseldorf eine Methode entwickelt, Aluminium viel schneller und energieeffizienter zu erhitzen und zu bearbeiten. Das spart Millionen Euro und ist gut für die Umwelt.

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Caféhaus Lange

Caféhaus Lange

Der Konditor Klaus Lange produziert in seinem Hamburger Caféhaus nicht nur eigene Torten, sondern auch eigenen Strom. So viel, dass sein Café eine positive Energiebilanz hat. Den Weg zum „Plusenergie-Betrieb“ ebneten aber nicht nur eine große Photovoltaik-Anlage, ein Blockheizkraftwerk und ein Mini-Windrad. Vielmehr spielten dabei auch die zahlreichen Maßnahmen in Sachen Energieeffizienz eine Rolle – von LED-Beleuchtung bis zu einer Kühlanlage, die nicht nur kühlt, sondern gleichzeitig auch heißes Wasser liefert.

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KATEGORIE 3: ENERGIEHAUS DES JAHRES

Saniert zum Passivhaus, Mannheim

Saniert zum Passivhaus, Mannheim

Roland Matzig suchte nach einer neuen Bleibe in der Stadt. Er wollte nicht neu bauen, sondern sanieren. Und zwar so energieeffizient, dass sein neues altes Haus durch gute Dämmung und geschickte Belüftung fast nicht mehr geheizt werden muss. Dazu braucht er die Sonne an seiner Seite, darum verfünffachte er die Fensterfläche an der Südseite. Auch sonst änderte sich viel, insbesondere bei den Energiekosten: Die sanken um 95 Prozent.

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Sunlight-House, Pressbaum bei Wien

Sunlight-House, Pressbaum bei Wien

Wer an einem Nordhang baut, kann normalerweise nicht mit allzu viel Sonne rechnen. Architekt Juri Troy fand trotzdem einen Weg, dort ein lichtdurchflutetes Haus entstehen zu lassen, dank der Einplanung einer riesigen Fensterfront an der Südseite des Daches. Zwischen den Fenstern blieb Platz für Photovoltaik-Paneele und Sonnenkollektoren, drinnen arbeitet eine Erdwärmepumpe. Durch Holz als dominierenden Baustoff ist die CO2-Bilanz des Sunlight-House positiv.

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Saniert zum Plusenergiehaus, Darmstadt

Plusenergiehaus, Darmstadt

Es ist ein Haus mit einem Grundriss und einer Zimmeranordnung, wie sie Zigtausende Male in der Nachkriegszeit gebaut wurden. Unspektakulär, Durchschnitt eben. Für Karsten Tichelmann und Frank Kramarczyk lag genau darin der Reiz: bei einem ganz gewöhnlichen Gebäude eine außergewöhnliche Sanierung vorzunehmen, energetisch und optisch. Das Resultat: Heute sticht das 1970 errichtete Haus hervor und erzeugt mehr Energie, als es benötigt.

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KATEGORIE 4: FORTBEWEGUNGSMITTEL DES JAHRES

Ubitricity

Ubitricity

Wenn sich Elektroautos durchsetzen wollen, muss es genug Ladesäulen geben, doch der Aufbau eines entsprechenden Netzes ist teuer und dauert lange. Ubitricity hat deshalb ein Alternativkonzept entwickelt: Die Berliner haben das Abrechnungs- und Zählsystem für Strombezug in das Ladekabel gepackt. Mit so einem intelligenten Kabel kann ein Fahrer grundsätzlich an jeder Steckdose sein E-Auto laden. Verrechnet wird monatlich, wie bei einem Handy-Vertrag. Erste Pilotprojekte laufen.

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KickTrike

KickTrike

KickTrike ist ein zusammenklappbares und damit tragbares Dreirad mit Elektromotor und viel Ladeplatz. Auf seine Ladefläche passen Getränkekisten ebenso wie standardisierte Postkisten. Das Kicktrike fährt bis zu 45 km/h, eine Lenkstange wie beim Segway macht es sehr wendig. Sein Erfinder Hans-Peter Constin ist im Hauptberuf Industriedesigner und hat deshalb beim Entwurf der Prototypen sehr auf leichte und kostengünstige Produktion geachtet.

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Mobility House

The Mobility House

Wer bei Nissan, BMW, Daimler oder Tesla ein E-Mobil kauft, wird vom Verkäufer im Autohaus meist gefragt, ob er sich auch die passende Ladeinfrastruktur in seiner Garage installieren lassen möchte. Will er das, kommt er in Kontakt mit The Mobility House. Die kümmern sich darum. Doch mit der Installation ist es nicht getan. Vielmehr möchte das Unternehmen auch spezielle Strombezugstarife für E-Autofahrer anbieten, die sehr günstig sind, weil sie flexibel auf die verfügbare Strommenge im Netz abgestimmt werden.

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KATEGORIE 5: STADTWERK DES JAHRES

HSE

HSE

Kaum ein anderes Stadtwerk in Deutschland hat so radikal auf erneuerbare Energien gesetzt wie die Darmstädter HSE: Beteiligungen an Windparks – von Polen über Frankreich bis ins Meer –, Anteile an Solarparks in ganz Deutschland, kleinere Projekte in der eigenen Region, auch mit Bürgerbeteiligung. Zudem hat HSE mit der Entega einen der größten Ökostrom-Anbieter aufgebaut. Und bei der Infrastruktur ist HSE wichtiger Partner bei EU-Forschungsprojekten.

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Allgäuer Überlandwerk

Allgäuer Überlandwerk

Ein Pilotprojekt im 2500-Seelen-Dorf Wildpoldsried brachte tiefe Einblicke in das Verteilernetz und zeigte den besten Weg zu seiner Aufrüstung im Zuge der Energiewende auf. Die Erkenntnisse waren so groß, dass die AÜW daraus eine Beratungsfirma gründeten, Egrid. Nicht nur im Netzbereich sind die AÜW sehr aktiv, auch im Ausbau regenerativer Energiequellen. Die Kundenzahlen sind stabil, die Geschäftsentwicklung positiv.

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Stadtwerke Rödental

Stadtwerke Rödental

Kleine Stadtwerke müssen oft einen Großteil ihrer Kapazität der Instandhaltung von Infrastruktur widmen. Bei der Erneuerung ihrer Kläranlage haben die Stadtwerke Rödental gezeigt, wie geschickt man dabei vorgehen kann – mit Blick auf das Geschäft und die Umwelt. Zur Trocknung von Klärschlamm dienen jetzt eine Saftpresse und ein Solarhaus. Für einen besseren Kreislauf zwischen produziertem und benötigtem Strom peilt das Werk bei Coburg eine Anbindung an ein regionales Smart Grid an.

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von Sigmar Gabriel

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