VK Energie GmbH

VK-Energie – Heizkraftwerke mit Künstlicher Intelligenz optimieren
Das Geschäftsmodell der VK Energie ist es, Wärmespeicher mit IT-Spitzentechnologie aktiv zu managen und Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlagen zu optimieren. Die von der VK Energie entwickelten Verfahren sind patentiert und werden seit 2017 bei über 40 Kunden, zum Großteil aus der Energiebranche, eingesetzt. Das Angebot der VK Energie besteht darin, bestehende Anlagen zu verbessern. Die Vergütung ist erfolgsbasiert, da die Anlagenbetreiber Mehrerlöse generieren. Etablierte Software steht zwar für Großkraftwerke zur Verfügung, diese ist aber für den Einsatz in den vielen dezentralen kleineren Anlagen unwirtschaftlich. Die Lösung der VK Energie vernetzt Heizkraftwerke im Sinne eines Smart Grid und erfüllt die ab Oktober 2021 kommenden Anforderungen des Redispatch 2.0 – also den Eingriff in die Erzeugungsleistung von Kraftwerken, um Leitungsabschnitte des Stromnetzes vor Überlastung zu schützen. Die Software nutzt durch Prognosen und Optimierungsalgorithmen auf Basis von Künstlicher Intelligenz das ganze Potenzial dieser Anlagen für die Energiewende. VK Energie optimiert Biogas- und Biomethananlagen und trägt dadurch dazu bei, den Anteil CO2-freien Stroms im Netz zu erhöhen. Und zwar zu einem Zeitpunkt wo er am meisten gebraucht wird, dann wenn wenig Strom aus Wind und Sonne zur Verfügung steht.

Sitz: Goethestraße 25 a, 80336 München
Geschäftsführer: Prof. Dr. Johannes Jungwirth, Philipp Schaltenberg

LiveEO GmbH

LiveEO – Vegetationsmanagment für Infrastrukturbetreiber
Betreiber von großen Infrastrukturnetzen benötigen ein Vegetationsmanagement. Hierfür liefert LiveEO eine Lösung: Satellitenaufnahmen aus dem Weltraum werden automatisiert durch Künstliche Intelligenz (KI) ausgewertet und bilden so die Grundlage für die Überwachung großer Infrastrukturen. Sie erkennen und visualisieren die Vegetation entlang der Netzwerke, dokumentieren deren Status und erkennen potenzielle Gefahren. Der Prozess ist effektiv gestaltet und die Daten stets aktuell. Damit können die Betreiber großer Infrastrukturen ihre Betriebskosten erheblich senken und ihre Anlagen sicherer und zuverlässiger betreiben. Damit bietet LiveEO eine Prozessinnovation an, die mit Hilfe von KI gelingt. LiveEO arbeitet etwa schon mit der Deutschen Bahn zusammen, sieht große Marktchancen allerdings auch in den USA. Die meisten Konkurrenten von LiveEO nutzen für ihre Inspektionen persönliche Streckenkontrolle auf dem Boden oder durch den Einsatz von Helikoptern in der Luft. Dagegen bietet die Lösung von LiveEO nicht nur einen ökonomischen Vorteil, sondern tagesaktuelle Informationen des gesamten Netzes. Die Innovation ist nachhaltig, da Ressourcen eingespart und Emissionen reduziert werden.

Sitz: Gitschiner Straße 94, 10969 Berlin
Geschäftsführer: Daniel Seidel, Sven Przywarra

crino GmbH

crino – Die Produktion von Lithium-Ionen Zellen smarter machen
crino hat ein neuartiges Messprinzip für eine hoch skalierbare und kostengünstige Anlage entwickelt. Es hilft dabei, eine wirtschaftliche Qualitätsbestimmung in der Produktion von Lithium-Ionen Zellen vorzunehmen und deren Herstellungskosten um 10 Prozent gegenüber dem Wettbewerbsumfeld klassischer Prüfanlagen zu senken. Crino setzt dabei auf Big Data Analysen der Zellen und auf die Kombination mit einem digitalen Zwilling. So kann zum einen ein reiner Test auf die Betriebssicherheit der Zelle erfolgen und zudem die unterschiedlichen Qualitätsklassen je nach Streuung der Selbstentladung dargestellt werden. Dies stellt sicher, dass ähnliche und leistungsfähige Zellen zu leistungsfähigeren Batteriepacks werden. Aktuell ist crino dabei, seine innovative Erfindung patentieren zu lassen und plant den Markteintritt mit einem Partner, zunächst in Europa aber mit festem Blick auf die asiatischen Märkte. Nachhaltig ist, das Wissen über die Batterieproduktion in Deutschland entsteht, weniger Ressourcen in der Produktion durch verkürzte Qualitätstests eingesetzt werden müssen und günstigere Lithium-Ionen Zellen der Elektromobilität zu einem schnelleren Durchbruch verhelfen könnten. Den Break Even will das Start-up im Jahr 2023 erreichen.

Sitz: Karlstraße 45, 80333 München
Geschäftsführer: Felix Bauer und Ilya Zilberman