Sieger: CMBlu Energy

Lignin fällt bei der Papierproduktion an, in Millionen Tonnen. Aktuell wird der natürliche Klebstoff, der die Zellulosefasern im Holz zusammenhält, wirtschaftlich nicht genutzt, sondern wenig energieeffizient verbrannt. CMBlu Energy ersetzt mit Lignin das Vanadium als Elektrolyt und entwickelt so auf dem Prinzip der Redox-Flow-Batterie, die Organic-Flow-Batterie. CMBlu Energy gewann den Autozulieferer Schaeffler als Partner und will mit diesem auf der Basis des ersten Protoypen großtechnische Lignin-Energiespeicher entwickeln und industrialisieren.
www.cmblu.de

E.ON Simris

In der südschwedischen Region Scania stellt E.ON das Dorf Simris auf 100 Prozent erneuerbare Energien um. Die Energie für die rund 150 Haushalte wird von Windrädern mit einer installierten Leistung von 660 Kilowatt (kW) und Photovoltaikmodulen mit 440 kW geschaffen. Die Energieversorgung durch zwei Batterien zusätzlich unterstützt.
Die Herausforderung: Die volatile Erzeugung der Energie im autarken Energienetz muss mit einer Stromqualität von genauer Spannung und Frequenz ausgeglichen werden. Die Kunden vor Ort sind eingebunden und werden zu flexiblen und intelligenten „Prosumern“. Sie erzeugen mit ihren Solar- und Batterieanlagen Energie.
www.eon.com

Green Hydrogen Esslingen

Green Hydrogen lässt in Esslingen ein neues, klimaneutrales Stadtquartier auf 100.000 Quadratmetern, (die Neue Weststadt) entstehen. 600 Wohnungen, Büro- und Gewerbeflächen sowie die neue Hochschule Esslingen werden hier angesiedelt. Die Partner haben sich im Projekt Green Hydrogen Esslingen (GHE) zusammengeschlossen: Die Stadt Esslingen, die Stadtwerke Esslingen (SWE) und der Energieanbieter Polarstern. Geplant ist unter dem neuen Stadtplatz der Neuen Weststadt einen Elektrolyseur zu bauen, der selbst erzeugten Solarstrom und regionale und überregionale erneuerbare Energien in Wasserstoff verwandelt.
Wichtig ist den Projektpartnern dabei, dass die Herstellung des „Grünen Wasserstoffs“ ausschließlich aus den Überschüssen erneuerbarer Stromquellen erfolgt. Bei diesem Umwandlungsprozess entsteht Wärme, die über ein Nahwärmenetz im neuen Stadtquartier genutzt werden soll.
www.esslingen.de/start/es_themen/eswestp2g2p.html