Preisträger 2018

Kategorie 1: Industrie

Sieger: 2G Energy AG

Blockheizkraftwerke mit Wasserstoff betreiben

Die 2G Energy AG stellt einen Prototyp eines Blockheizkraftwerks vor, bei dem fossile Energieträger durch Wasserstoff ersetzt werden, der mit regenerativen Energien erzeugt wurde. Das innovative Blockheizkraftwerk kann bivalent mit Erdgas und Wasserstoff betrieben werden.

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NexWafe GmbH

Photovoltaik wieder wettbewerbsfähig machen

Das Freiburger Unternehmen NextWafe GmbH wurde im Jahr 2015 gegründet und ist eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Industrialisierung der so genannten epitaktischen Herstellung von Siliziumwafern für die Photovoltaik (PV). Mit dem neuartigen Verfahren will das Unternehmen die Produktion neuester Solartechnologie durch hohe Kosteneinsparung wieder nach Deutschland zurückholen.

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Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW), TU Darmstadt

Die Modellfabrik für mehr Energieeffizienz

Seit 2016 betreibt das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der Technischen Universität Darmstadt eine Modellfabrik, die „ETA-Fabrik“. „ETA“ steht für Energieeffizienz, Technologie und Anwendungszentrum. Diese Modellfabrik bildet rund 50 Prozent des Industriemarktes in Deutschland ab. Hier werden Maschinen, technische Gebäudeausstattung und das Gebäude selbst vernetzt und eine energiemarktbasierte Betriebsstrategie erprobt.

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Kategorie 2: Mobilität

Sieger: VOLABO GmbH

Den Elektromotor neu erfunden

Die VOLABO GmbH präsentiert einen Elektroantrieb mit dem Titel „ISCAD“. Dieser steht für „Intelligent Stator Cage Drive“. Statt der üblichen Wicklungen setzen die Entwickler des Elektroantriebs bei Volabo Stäbe mit angebundener Leistungselektronik ein. Die Zahl der Pole kann während des Betriebs variiert werden, es entsteht eine Art „virtuelles Getriebe“ und damit einhergehend eine deutlich verbesserte Ausnutzung der bestehenden Batteriekapazitäten. Damit gelingt eine echte Produktinnovation im Umfeld des Elektromotors, der vielen als „ausgeforscht“ galt.

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door2door

„MVG Isartiger“ – ÖPNV ohne Takt und feste Route

„Door2Door“ ist eine multimodale Mobilitätsplattform für Städte und Gemeinden. Mit dem Projekt „MVG IsarTiger“ soll in München ein neues Konzept für die urbane Mobilität, und hier insbesondere die letzte Meile auf die Straße gebracht werden. Im Zentrum stehen die beiden Lösungen „Pool-Riding“ und „Insights“. Während Insights die Bedürfnisse analysiert und daraus Empfehlungen für den anschließenden Betrieb ableitet, umfasst „Ridepool“ die notwendige Software zur Steuerung individuell und nutzerorientierter Mobilitätsangebote. Beide Lösungen kommen in dem Münchener Pilotprojekt zum Einsatz.

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Alstom

Die Energiewende auf Schienen

Mit seiner jüngsten Entwicklung beschreitet der französische Schienenfahrzeugbauer Alstom Neuland in Sachen emissionsfreier Regionalverkehr. In einem ersten Schritt übernimmt die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen 14 Züge des „Coradia iLint“, die mit einem innovativen Brennstoffzellen-Antrieb ausgestattet sind und die im Pilotbetrieb im Elbe-Weser Netz eingesetzt werden.

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Kategorie 3: Smart Infrastructure

Sieger: Naturspeicher GmbH

Energie natürlich speichern

Es geht um smarte Gebäudeinfrastruktur. Die Naturspeicher GmbH entwickelte einen „Naturwärmespeicher“, der umweltfreundliche Heizung und Klimaanlage in einem ist. Eingesetzt werden kann der „Naturwärmespeicher“ bei Immobilien jeder Größe. Verschiedene Energiequellen können kombiniert und Energie in einem geschlossenen System gespeichert werden.

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E.ON SE

Wärme- und Kälteversorgung in Gebäuden ins Gleichgewicht bringen

Der Klimawandel stellt besonders Städte vor enorme Herausforderungen, denn in Zukunft gilt es nicht nur die Frage nach Wärme im Winter in Nordeuropa zu denken, sondern auch die Kühlung von Gebäuden im Sommer. So wird für Berlin in 100 Jahren ein Klima wie heute in Südfrankreich prognostiziert.
Das Pilotprojekt „ectogrid™“ startete und wurde in der schwedischen Stadt Lund („Medicon Village“) in Kooperation mit dem Forschungszentrum RISE und dem schwedischen Wärmepumpenverband erprobt. Das Ergebnis: Die Energieproduktion wurde um 3/4 gesenkt. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, ein CO2-neutrales und bezahlbares Versorgungssystem für Wärme und Kälte zu schaffen.

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Cuculus GmbH

Smart Metering in neuen Dimensionen

Das Unternehmen Cuculus GmbH mit Sitz im thüringischen Ilmenau entwickelt seit dem Jahr 2007 Softwarelösungen für den Energiesektor. Kernprodukt ist die „ZONOS™ Smart Energy-Plattform“. Sie bietet die Möglichkeit, Millionen von Geräten zu steuern und deren gelieferte Daten zu verarbeiten, sowohl über Inhouse-Installationen wie auch Cloud-Services. „ZONOS™“ richtet sich an Energieversorger, Netzbetreiber, Mess- und Energiedienstleister oder Telekommunikationsunternehmen, denen es die Plattform ermöglicht, neue und innovative Dienstleistungen im Bereich Smart Metering und Energiemanagement anzubieten.

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Kategorie 4: Start Up

Sieger: envelio GmbH

Den Strom digitalisieren

Das Start-up envelio GmbH mit Sitz im Technologiepark Köln bietet eine Softwarelösung für die Digitalisierung der Stromnetze. Im Zentrum steht eine „Intelligent Grid Plattform“, die es Netzbetreibern ermöglichen soll, den wachsenden Beitrag erneuerbarer Energieträger in die bestehenden Leitungsnetze einzuspeisen und damit bedarfsgerecht zu integrieren.

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Gridhound UG (haftungsbeschränkt)

Umfassende Netzeinsichten in Echtzeit

Gridhound UG ist ein Start-up/Spin-Off der RWTH-Aachen und des E.ON Energy Research Centers und bietet eine Lösung für ein innovatives und kosteneffektives Monitoring in Echtzeit von Stromverteilnetzen im Mittel- und Niederspannungsbereich. Dabei nutzen die Initiatoren den Ansatz „machine learning“ und setzen auf intelligente Algorithmen für volle Automatisierung.
Die lernende Softwarestruktur ist modular aufgebaut. Die Module „Sensitivitätsanalyse“ und „Beobachtbarkeit und Zuständigkeitsabschätzung“ stehen kurz vor der Markteinführung. Erste Feldtests verliefen erfolgversprechend.

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Air Profile GmbH

Den Wind genau vermessen

Das Kassler Unternehmen Air Profile GmbH hat ein neues Vehikel zur Windmessung an abgelegenen Orten entwickelt. „LiDAR“ steht für „light detection and ranging“ und ermöglicht laserbasierte und damit sehr genaue Windmessungen. Die so gewonnenen Daten lassen Rückschlüsse für die Eignung als möglicher Standort eines Windparks zu. Aufwändige Analysen der Windverhältnisse sind ohne größere Eingriffe in die Natur möglich.

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Kategorie 5: System Stadt

Sieger: ai:L Architektur Institut Leipzig

Fassadengestaltung inklusive Solarstromerzeugung

Architektonisch reizvolle und gleichzeitig Energie liefernde Fassadengestaltungen, das ist die Idee von „SOLARShell“, der parametrisch optimierten Fassade als Energiequelle speziell für das System Stadt.
Entwickelt wird „SOLARShell“ unter Federführung des Architektur-Instut Leipzig in Kooperation mit der BOBO Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH, der Dr. Mirtsch Wölbstrukturierung GmbH, dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP SGB Steuerungstechnik GmbH und der SolarWorld Innovations GmbH.

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Stadtreinigung Hamburg AöR

Aus Abfall Energie gewinnen

Die städtische Anstalt öffentlichen Rechts, Stadtreinigung Hamburg AöR, will mit ihrem „Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE)“ die Schonung von Ressourcen und die Erhöhung der Recyclingquote voranbringen. Das Projekt ist noch in Planung und soll ab 2023 realisiert werden.
Dabei müssen sich die Verantwortlichen keine Sorgen um den Nachschub an recyclingfähigen Wertstoffen machen. Durch den Betrieb der kommunalen Müllabfuhr können alleine jedes Jahr rund 140.000 Tonnen Hausmüll verwertet werden. Die verschiedenen Anlagen zur mechanischen, biologischen und thermischen Abfallbehandlung für die Hausmüll- und Bioabfallverwertung werden auf dem städtischen Betriebshof neu kombiniert.

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Aspern Smart City Research GmbH&Co KG

Forschen unter realen Bedingungen an der Stadt der Zukunft

Die Aspern Smart City Research GmbH & Co. KG sucht seit 2013 nach Lösungen für die Energiezukunft der modernen Stadt. Das Leitprojekt „Smart Cities Demo Aspern (SCDA)“ trägt den Namen des neuen Wiener Stadtteils aspern Seestadt. Es ist eine gemeinsame Initiative von Siemens, Wien Energie, Wiener Netze, der Wirtschaftsagentur Wien und „wien3420“. Alle Komponenten des Energiesystems sind Bestandteil der Forschung, ob das Netz (Smart Grid), die Gebäude (Smart Building), die Informations- und Kommunikationstechnologie (Smart ICT) und die NutzerInnen (Smart User).

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